Tuborg Weihnachtspilsener Adventskalender
Herkunft und Datierung: Rendsburg, 2001
Material: Pappe
Inv.-Nr.: Nicht vergeben
Nicht alles was in einem Museumsmagazin lagert hat zwangsläufig einen historischen Wert. Museumsobjekte können auf sehr unterschiedlichen Wegen ins Museum kommen: Die meisten Objekte sind Spenden von geschichtsinteressierten Bürgern oder von gemeinnützigen Stiftungen; einige wenige Objekte wurden auf Grund ihrer besonderen Relevanz für das Museum angekauft; daneben gibt es noch Objekte die man als „Dekoration“ bezeichnen könnte.
Während der vergangenen Monate haben die Museen im Kulturzentrum erfolgreich einen gründlichen Zertifizierungsprozess durchlaufen. Hierbei wurden unter anderem alle Museumsobjekte gesichtet und anhand des neuen Sammlungskonzeptes bewertet. Einige Stücke waren in so schlechtem Zustand, dass sie ausgesondert werden mussten. Der Adventskalender hat die Sichtung überlebt, denn er war bereits Bestandteil einer Ausstellung und darf daher vorübergehend als Deko-Objekt im Magazin verbleiben.
Im Jahr 2001 organisierten das Jüdische Museum Rendsburg und die Museen im Kulturzentrum Rendsburg eine gemeinsame Weihnachtsausstellung. Unter dem Titel „Weihnukka“ wurden Objekte aus dem jüdischen Chanukkafest und dem christlichen Weihnachtsfest in einer kleinen Studioausstellung im Museumscafé gezeigt.
Der Tuborg-Adventskalender hat selbstverständlich wenig mit dem christlichen Weihnachtsfest zu tun, symbolisiert jedoch die zunehmende Kommerzialisierung von Weihnachten. In diesem Sinne wünschen die Museen im Kulturzentrum allen Leserinnen und Lesern eine besinnliche Vorweihnachtszeit und viel Spaß mit allen Türchen in ihrem Adventskalender!
