Teil der Transall „Rendsburg“
Herkunft und Datierung: LTG Hohn, 2013
Material: Stahl
Inv.-Nr.: Nicht vergeben
Am 30. April 1968 erhielt das Lufttransportgeschwader 63 (LTG 63) in Hohn die Transall mit der Kennung 50+06 ausgeliefert. Bis zum letzten Flug am 10. Januar 2012 absolvierte die Maschine mehr als 11.000 Laufzeitstunden und über 10.000 Landungen. In ihrer fast 44 Jahre dauernden Dienstzeit legte die Maschine bis zu fünf Millionen Kilometer zurück.
Auffällig an der Maschine war der Schriftzug „Rendsburg“. Mit Beschluss der Ratsversammlung vom 11. November 1993 übernahm die Stadt Rendsburg die Patenschaft für das Transportflugzeug und unterstrich damit die enge Verbindung von Bundeswehr und Stadt.
Nachdem die „Rendsburg“ 2012 ausgemustert worden war, diente sie noch einige Zeit als Ausbildungsflugzeug. Im vergangenen Jahr wurde sie schließlich verschrottet. Doch die Kennung des Flugzeuges sowie der Name mit Stadtwappen wurden vor der Verwertung herausgetrennt. Diese Erinnerungsstücke übergab der Kommodore des LTG 63, Oberst Hartmut Zitzewitz, den Museen im Kulturzentrum zusammen mit dem Gästebuch des Fliegers. Unter den Gästen an Bord der „Rendsburg“ befand sich unter anderem der damalige Innenminister Otto Schily oder Rendsburgs ehemaliger Bürgermeister Andreas Breitner.
Die „Rendsburg“ war die erste Transall des Typs C-160 der Luftwaffe. Mit der 50+06 endet bald auch die Zeit der verbliebenen Transall-Maschinen. Sie werden nach und nach durch den Airbus A-400 M ersetzt.
